Sonntag, 11. Januar 2015

Makeup School #4 | Der perfekte Lidstrich




Hallo meine Lieben,
mit welchem Makeup verbindet fast jede Frau eine Hassliebe? Der Lidstrich.
Er wird prinzipiell nie auf beiden Seiten gleich, ist immer zu dick, zu lang oder komisch geschwungen. Dabei ist es eigentlich gar nicht so schwer, einen guten Lidstrich zu ziehen, wenn man ein paar einfache Tipps beachtet.

Typische Fehler vermeiden
Es gibt zwei Fehler, die mir immer wieder auffallen. In beiden Fällen wird meist auch noch unsauber gearbeitet.

1.       Die Linie ist zu dick
Der Sinn eines Lidstrichs ist es nicht, sich einen Balken aufs Augenlied zu malen. Versucht ihn also immer möglichst dünn zu halten.

2.       Die Linie ist zu gerade
Ein Lidstrich muss geschwungen sein. Wenn ihr also einfach eine gerade Linie zieht, macht ihr etwas falsch.



Übung macht den Meister
Ich kenne niemanden, der schon beim ersten Mal eine perfekte gleichmäßige Linie zieht. Man muss etwas üben, bis der Lidstrich perfekt sitzt. Und darum bitte ich jeden: Übt so lange zuhause, bis ihr es wirklich könnt!!!
In der Schule laufen mir immer so viele junge Mädchen entgegen, die ich gern mal zur Seite nehmen würde, um ihnen zu zeigen, wie man sich richtig schminkt.


Flüssig, Gel oder Stift?
Die Wahl der Produkte ist entscheidend für die Wirkung des Eyeliners.


Ein Kajal lässt sich gut verblenden und erzeugt somit ein weiches rauchiges Ergebnis. Allerdings sollte er gut gespitzt sein, damit die Linie nicht zu dick wird. Anfänger kommen damit meist nicht so gut klar.

Flüssigeyeliner (liquid) ist für mich die unbeliebteste Variante, da er relativ lange zum Trocknen braucht und teilweise fleckig werden kann. Außerdem kann ich damit nicht so sauber arbeiten.

Geleyeliner bezeichnen viele als Königsdisziplin, wobei ich damit ziemlich gut zu recht komme. Man benötigt entweder einen abgeschrägten oder einen kleinen runden Pinsel. Geleyeliner deckt meistens ziemlich gut, trocknet schnell und hält lange.

Eyeliner-Stifte sind für Anfänger die beste Lösung. Sie kleksen nicht und sind relativ schnell getrocknet. Außerdem ist die Handhabung, wie bei einem normalen Stift. Die Spitze sollte dabei möglichst dünn und spitz sein, um sauber arbeiten zu können.

Der Auftrag
Das wichtigste ist der Wing, also der Schwung am Ende. Dafür könnt ihr euch einfach eine Linie vom äußeren Augenwinkel bis zum Ende eurer Augenbraue denken. Wenn ihr diesen Winkel einhaltet, habt ihr den idealen Schwung, der weder zu hoch noch zu flach ist.


Je nachdem, wie lang ihr euren Lidstrich ziehen möchtet setzt ihr irgendwo auf dieser gedachten Linie an und zieht einen Strich bis zum Augenwinkel. Dann setzt ihr wieder an der Spitze an und zieht von dort eine Line in Richtung Wimperngranz. Diese Linie ist bei geschlossenem Auge fast komplett gerade. 
Wichtig ist dabei, dass ihr nah an euren Wimpern arbeitet. Zum Schluss könnt ihr den ganzen Liedstrich nochmal ausmalen um eventuelle Flecken oder Unregelmäßigkeiten zu vermeiden.




Ich hoffe, ich konnte dem ein oder anderen damit helfen.

Kommt ihr mit Flüssigeyeliner klar?
Habt ihr noch andere Tipps?

Eure Tina
 

Kommentare:

  1. Da geb ich dir recht, ich trag meinen Lidstrich auch so auf. Aber mit flüssigem Liner komm ich gar nicht zurecht. Ich verwende immer Pens.
    Tolle Tipps!

    Liebst, Colli von TOBEYOUTIFUL

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  2. Schöne Tipps, die ich eigentlich auch befolge. Ich wechsle ziwschen verschiedenen Eyelinerarten, ich kann mich eigentlich an alle gewöhnen. Auch nach einigen Jahren mit Eyeliner geht es manchmal gut und manchmal schief:)

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  3. ich hab noch nie flüssig Eyeliner ausprobiert :D ich nehme immer so einen Stift von Yves Rocher und bin damit sehr zufrieden :)
    Liebe Grüße
    Larissa <3
    http://lariberli.blogspot.de

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  4. Ein schöner Post! Ich benutze am liebsten Gel Liner, entweder den von L'oreal oder von Mac. Den flüssigen von Manhattan kann ich aber auch empfehlen :)
    Alles Liebe, Lisa

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